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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

Jetzt sind auch die Schulen total vernetzt

19.05.1998

Seit gestern gibt's BoBiNet

WAZ Bochum

Nachdem über die Landesinitiative "Schulen ans Netz" bereits 34 städtische Schulen ihren Zugang zum Internet bekamen, stellt das BoBiNet den nächsten Schritt dar. Das BoBiNet ist ein "Intranet", im Gegensatz zu dem weltweiten Internet ein kleines lokales Netzwerk.

Über den Bildungsserver der Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH (TMR), getragen von den Stadtwerken Bochum, Herne, Witten und Hattingen, sind seit gestern 14 städtische Schulen miteinander verbunden.

"Natürlich gibt es auch ein Fenster zum Internet", erklärte Dr. Claus Riemenschneider, stellvertretender Direktor des Hellweg-Gymnasiums. "Allerdings wird es kein unkontrolliertes Surfen geben. Die Computer sind und bleiben Unterrichtsmittel."

Die Neuanschaffung neuer Geräte sowie der Ausbau bereits bestehender Kapazitäten kostete die Stadt bislang 200 000 DM. Bis zum Jahr 2000 hat der Rat weitere 540 000 DM für den Aufbau des BoBiNet bereitgestellt. "Die Vorbereitungen für die Einbringung weiterer Schulen laufen bereits", stellte Dieter Fleskes, Vorsitzender des städtischen Schulausschusses, heraus. "Die entsprechenden Sitzung findet am 10. Juni statt."

Hauptziel des BoBiNet ist die Bereitstellung "authentischer und gesicherter Informationen", wie Ulrich Wicking, stellvertretender Leiter des Schulverwaltungsamtes, betonte. "Im Internet kann jeder alles veröffentlichen, so daß wir geeignete Inhalte herausfiltern und im BoBiNet bereitstellen müssen."

Weiterhin soll die Zusammenarbeit der Schulen vorangetrieben werden. "Wir denken an Projekte zu Themen wie Energie sparen, eine virtuelle BoBiNet-Zeitung oder einen Veranstaltungskalender", sagte Wicking.