Zur Unternavigation springen. Zum Inhalt springen.

TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

Der direkte Draht

01.10.1998

Stadtwerke Herne am Telekommunikations-Markt

3/98
Energie & Umwelt
Magazin der Stadtwerke Herne AG


Im Zuge der Liberalisierung des Telefonmarktes können kommunale Unternehmen jetzt die Benutzung ihrer eigenen Fernmeldenetze am freien Markt anbieten. Die Stadtwerke sind mit dabei.

Überwachungseinrichtungen für die Strom- und Gasversorgung der Stadtwerke können gleichzeitig als Leitungsnetze für moderne Datenwege dienen. Eingesetzt werden Kupfer- und Lichtwellenleiter aus Glasfaser mit hoher Durchleitungskapazität. Datennetze gewinnen in Unternehmen, Behörden, Banken und Versicherungen immer mehr an Bedeutung. Ein PC gehört heute zur Ausstattung fast jedes Büroarbeitsplatzes. Durch die Vernetzung der PCs in ein Lokales Netzwerk (LAN) ist es möglich, die Wirksamkeit zu steigern. Damit sich die Vorteile des LAN aber auch in räumlich getrennten Unternehmensteilen nutzen lassen, werden die einzelnen LANs zu einem unternehmensweiten Gesamtnetz, dem überregionalen Netzwerk (WAN) zusammengefügt.

Die Stadtwerke Herne haben nicht nur für die Herner Sparkasse, deren Zentrale am Berliner Platz mit allen 17 Filialen, sondern auch mehrere Außenstellen der Stadtverwaltung vernetzt.

Damit überregionaler Sprech- und Datenverkehr möglich ist, kam es zur Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken Bochum, Hattingen, Witten und Herne, der AVU Gevelsberg sowie den Stadtsparkassen Bochum und Herne, um die Aktivitäten bei der Telekommunikation zu bündeln.

Günstigere Tarife
So entstand die "Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet" (TMR). Ziel der neuen Gesellschaft, erreichbar unter 02 34 / 9 60 - 3 80, ist es, den Bürgern und Gewerbetreibenden dieser Städte eine preiswerte Infrastruktur zur Telefon- und Datenübertragung anzubieten. Dabei benutzt man die bestehenden Netze der Stadtwerke. Als bester Partner für einen gemeinsamen Markteingang hat sich VEW TELNET gezeigt.

Weiterer Schritt zum Kunden: Noch in diesem Jahr werden vier von insgesamt neun Hauptverteilern (HVT) der Deutschen Telekom im Stadtgebiet Herne angeschlossen. Der weitere Ausbau soll kontinuierlich bis Ende 1999 abgeschlossen sein.

Im Stadtgebiet von Herne hat man bisher 9 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, weitere 12,5 folgen, um einen Ring in Herne schließen zu können. Für die Anbindung an die HVT werden weitere 8 Kilometer Glasfaserkabel benötigt. Auch das Kupferkabel spielt in den Planungen weiterhin eine große Rolle. Es wird in gleicher Länge mit verlegt.