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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

TMR und Kölner QSC rüsten gemeinsam Telefonnetz auf

19.05.2000

Schneller Internet -Anschluss und Konferenzen über Video

19.05.00
Ruhr Nachrichten Bochum


Rund 2000 Kunden hat die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) bislang. Zumindest die Bochumer unter ihnen können ab Ende des Jahres auch einen superschnellen Internet-Anschluss erhalten. Aus diesem Grund hat sich die TMR , eine Tochter von Stadtwerken, Energieversorgern und der Sparkasse, mit dem Kölner Unternehmen QSC zusammengetan.

Das Geheimnis der Branche heißt DSL. Mit dieser Technik kann man nicht nur 35 mal schneller im Netz der Netze surfen, sondern auch Video-on-demand laden, Video-Konferenzen führen oder ein Hochgeschwindigkeits-Intranet aufbauen.

"Wir werden die 40 größten Städte Deutschlands mit einem Netz ausstatten", erklärt Frank P. Urbas von QSC. Da hatte man vor Ort immer die Auswahl, eine Kommunikation mit der Telekom oder mit dem regionalen Telefonanbieter. Im Bochumer Fall entschied man sich für die TMR.

Zwischen zehn und 20 Millionen Mark investiert das Unternehmen, das Fußballfans als Trikotsponsor von Werder Bremen kennen, in einen Knotenpunkt, der die 20 Bochumer Hauptverteiler mit der neuen Technik bedient.

Rund 220 Mark im zahlt der Kunde dann für den günstigsten Anschluss inklusive der Kosten für das Internet. TMR-Geschäftsführer Gerhard Gabriel sieht durchaus einen Bedarf für die neue Technik. Zunächst allerdings mehr bei Geschäftskunden, die mehr Daten senden als empfangen. Denn auf diesem Gebiet, so Urbas, sei sein Unternehmen den technischen Standards der Telekom weit voraus.

Die TMR will Ende des Jahres die Verluste der Vorlaufzeit wieder reingeholt haben.