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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

WAZ Herne & Wanne-Eickel am 05.11.2015

Isap AG bucht erste Flächen im neuen Herner Rechenzentrum

Serverschränke

Isap-Chef Norbert Assen begrüßt seinen ersten Kunden Christian Stiebling in den Räumen des TMR-Rechenzentrums auf dem Gelände der Stadtwerke.
Die Isap AG hat als eins der ersten Unternehmen Kapazitäten im neuen Rechenzentrum gebucht. Auf den Servern werden sensible Firmendaten gespeichert.

Vor rund sechs Wochen wurde das neue TMR-Rechenzentrum auf dem Betriebsgelände der Herner Stadtwerke eingeweiht. Nun ziehen die ersten Kunden in die etwa 1000 Quadratmeter große Halle: Einer von ihnen ist das Herner IT-Systemhaus Isap.

Für Firmenchef Norbert Assen war dies aus mehreren Gründen eine naheliegende Entscheidung: Isap ist bislang mit seinen Servern, auf denen Kundendaten gespeichert sind, in einem Rechenzentrum in Oberhausen. Doch dort stoße man an Kapazitätsgrenzen, darüber hinaus wolle Isap als Herner Unternehmen immer die lokale Wirtschaft stärken. Nicht zuletzt böte das Rechenzentrum am Grenzweg den zurzeit bestmöglichen technischen Standard in Deutschland. Das Gelände ist gesichert, es gibt eine doppelte Strom- und Glasfaserversorgung.

Doch was bedeutet das für Unternehmen, wenn ihre Daten auf einem zentralen Server liegen? Assen drückt es so aus: „Die Server stehen nicht mehr in den Putzräumen, sondern in Rechenzentren.“ Deshalb wachse der Markt für solche Zentren gerade sehr dynamisch. Und: Die einzelnen Anwender benötigen nicht mehr Computer mit riesigen Festplatten. Außendienstler etwa könnten sich von unterwegs in das Unternehmens-Netzwerk einwählen. Der Trend „raus aus dem Putzraum“ bedeutet auch: Die Gefahr von Einbrüchen oder anderen Ausfällen wird minimiert.

Ohne Computer arbeitsunfähig

Deshalb gehört das Herner Unternehmen Reifen Stiebling zu den ersten Kunden von Isap. Christian Stiebling zeigt auf, welche Gefahren damit verbunden gewesen seien, dass in jeder Filiale ein Server gestanden habe. Bei einem Ausfall sei die Filiale quasi arbeitsunfähig, weil von der Rechnung bis zum Lieferschein inzwischen alles elektronisch abgewickelt werde. Genau dieses Szenario sei beim Internet- und Festnetzausfall des Anbieters Unitymedia im August eingetreten. Die neue Lösung im Rechenzentrum minimiere diese Gefahr.
Gut möglich, dass das Rechenzentrum schnell eine maximale Auslastung erreicht. Bereits bei der Einweihung war ein Drittel der Fläche gebucht.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/isap-ag-bucht-erste-flaechen-im-neuen-herner-rechenzentrum-id11253207.html