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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

WAZ Herne am 13.03.2015

Erster Spatenstich für neues Rechenzentrum in Herne

Herne. Jetzt geht’s los: Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich für ein neues Rechentrum des mit den Stadtwerken verbundenen Unternehmens TMR.

Die Stadtwerke Herne planen seit Mitte 2014 auf ihrem Gelände an der Grenzstraße den Bau eines Rechenzentrums für die mit ihr verbundene Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH – TMR. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich, nun geht es an den Rohbau.

Spatenstich TMR DataCenter in Herne
Symbolischer erster Spatenstich am Grenzweg: (von links) Jürgen Bock (Stadtwerke), Ulrich Koch (Stadtwerke), Dietmar Spohn (TMR) Frank Thiel (TMR) und Thomas Neumann (TMR).

„Anders als der Flughafen in Berlin haben wir einen Zeitplan, an den wir uns halten“, sagte Ulrich Koch, Vorstand der Stadtwerke Herne. „Der Rohbau soll bis Mai fertig sein, im September der erste Bauabschnitt“, so Koch. Die Planung sehe vor, dass zunächst ein Gebäudeteil von dreien mit der notwendigen Technik ausgestattet werde. Diese werde benötigt, um dort große Mengen an Hardware und Daten zu lagern.

Die Notwendigkeit des neuen Rechenzentrums machte TMR-Geschäftsführer Dietmar Spohn deutlich: „Viele Betriebe im Ruhrgebiet brauchen und wünschen die Sicherheit, die in diesem neuen Rechenzentrum gewährleistet sein wird.“ Deutlich werde dies, wenn man sich das Rechenzentrum in Bochum anschaue, das ausgelastet sei. „Wir sehen an unserem Rechenzentrum in Bochum, dass wir dieses Marktsegment bedienen sollten und möchten es auch weiter tun“, so Spohn.

Bis zu vier Millionen Euro sollen in das Rechenzentrum investiert werden, das auf 1000 Quadratmetern Platz für Hardware und Daten bieten wird. „Es gibt einige Firmen, die sich im IT-Bereich bewegen, kein eigenes Rechenzentrum besitzen, aber die Sicherheit wollen und brauchen“, weiß Jörg Borowycz, kaufmännischer Leiter der TMR. „Es gibt bereits Kontakte zu Unternehmen, die an der Unterbringung ihrer Technik an diesem Standort interessiert sind.“

Vor allem die günstige Verkehrsanbindung, die gute Stromversorgung durch das nahe gelegene Umspannwerk und die hohen Sicherheitsbedingungen auf dem Gelände hatten den Ausschlag gegeben, dass das Gelände der Stadtwerke Herne als Standort fürs Rechenzentrum beschlossen wurde.