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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

IT&MEDIA am 26.08.2016 - Interview mit Jörg Borowycz

Warum sich Mittelständler und KMUs dringend mit dem Thema Rechenzentrum beschäftigen sollten

Jörg Borowycz, Prokurist und kaufm. Leiter vom TMR
Jörg Borowycz, Prokurist und kaufm. Leiter vom TMR

TMR ist einer der größten Telekommunikationsdienstleister für das Mittlere Ruhrgebiet. Als Full-Service-Anbieter hält das Unternehmen ein breites Dienstleistungsangebot auf dem Gebiet der Telekommunikation bereit. Die Muttergesellschaften sind die Energieversorgungsunternehmen aus Bochum, Hattingen, Herne und Witten und die Sparkassen aus Bochum und Herne. Damit verfügt TMR über langjährige Erfahrungen in der Netzwerkorganisation. TMR bietet Netzinfrastruktur auf der Basis modernster

Glasfasertechnologie und SDH-Standards und garantiert so den sekundenschnellen Austausch von Sprache, Daten und Bildern. Die Netzressourcen des Unternehmens wurden mittlerweile auf über 700 km Glasfaserkabel und 700 km Kupferkabel im mittleren Ruhrgebiet ausgebaut. Des Weiteren verfügt TMR über LWL-Netzkopplungen zu den Städten Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Frankfurt und Amsterdam. Auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress präsentiert sich das Unternehmen insbesondere mit den Dienstleistungen rund um Rechenzentren.

Im Interview mit Jörg Borowycz, Prokurist und kaufm. Leiter vom TMR wollen wir einmal gar nicht über Technik sondern wirklich über den wirtschaftlichen Vorteil in der Region und ganz speziell auch für mittelständische Unternehmen und KMUs sprechen.

IT&MEDIA: Herr Borowycz, was hat die Digitalisierung der Unternehmen eigentlich mit Glasfaserkabel und Rechenzentren zu tun?

Jörg Borowycz: In fast allen Branchen werden immer mehr Geschäftsprozesse digitalisiert. Eine extreme Datenflut ist die Folge. Diese Daten in einer akzeptablen Geschwindigkeit professionell zu transportieren wird in Zukunft nur über Glasfasertechnologie möglich sein. Alle anderen derzeit zur Verfügung stehenden Medien sind lediglich als Übergangstechnologie anzusehen. Die unternehmenskritischen Informationen sollten immer in ein Rechenzentrum ausgelagert werden. So steht im Falle eines teilweisen oder sogar kompletten Datenverlustes im Unternehmen niemals dessen Existenz auf dem Spiel.

IT&MEDIA:
Seit Jahren bauen Sie die Netzinfrastruktur in der Region kräftig aus. Welche Vorteile bietet diese Entwicklung den Unternehmen vor Ort?

Jörg Borowycz: Neben den gerade schon erwähnten Vorteilen vor allen Dingen: Wettbewerbsfähigkeit! Auch kleine und mittelständische Firmen können bald nicht mehr auf modernste Kommunikationsstrukturen verzichten. Wer da zu spät kommt, den bestraft der Markt. Unternehmen mit Daten und Internetanbindungen über kupferbasierte Leitungen werden früher oder später erhebliche Probleme im Konkurrenzkampf mit ihren Marktteilnehmern bekommen.

IT&MEDIA: Immer mehr Unternehmen planen, ihre IT Dienstleistungen in Rechenzentren zu verlagern. Was spricht Ihrer Meinung nach dafür?

Jörg Borowycz: Sowohl Sicherheitsaspekte, als auch die Vorteile aus kaufmännischer Sicht. Ein eigenes RZ ist für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ein großer Wunsch in Sachen IT-Sicherheit. In Anbetracht der enormen Mittel die jedoch für einen vernünftigen Sicherheitsstandard in einem speziellen Raum aufgewendet werden müssen, bleibt es jedoch häufig ein Wunsch.
Bei einem professionellen Anbieter wird diese Möglichkeit für viele, auch für kleinere Unternehmen erschwinglich, da dort die immensen Kosten für eine so hochverfügbare Infrastruktur über viele Nutzer aufgeteilt werden können.

IT&MEDIA: Auf Ihrer Webseite sprechen Sie auch über die Themen „DataCenter - Private Rooms“. Was kann man sich darunter vorstellen?

Jörg Borowycz: Hierbei handelt es sich um einen besonderen, abgeschlossenen Raum, der nur einem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Sowohl die Klimatisierung, als auch der Brandschutz, die Stromversorgung usw. werden individuell den Kundenwünschen angepasst. Selbst die Tragfähigkeit des aufgeständerten Doppelbodens kann den zukünftigen, prognostizierten Belastungen von vornherein angepasst werden. Wir sprechen hier also von einem eigenen, komplett von anderen Räumen abgeschotteten Bereich in einem isolierten Brandabschnitt.

IT&MEDIA: Sprechen wir jetzt vielleicht einmal über das Thema Sicherheit. Viele Unternehmen haben ihre Daten im Moment noch auf selbst gehosteten Servern im eigenen Unternehmen. Warum ist es Ihrer Meinung nach sicherer, die Daten in einem Rechenzentrum zu hosten?

Jörg Borowycz:
Aus den bereits genannten Gründen, aber insbesondere weil es sinnvoll ist, die Basis des Unternehmens, die Informationen, „in Sicherheit zu bringen“. Zweitens ist es aber auch entscheidend, permanent schnellsten Zugriff auf diese Informationen zu haben. Das leistet in der Regel aber nur ein DataCenter mit höchster Ausfallsicherheit. Dieses ist mit einer Technik ausgestattet, in der alle Komponenten aus den Bereichen Strom, Klima, Glasfaser, Brandschutz usw. doppelt oder sogar vielfach ausgelegt sind.

IT&MEDIA:
Auf dem IT&MEDIA FUTUREcongress geht es für Ihr Unternehmen hauptsächlich um das Thema Rechenzentren. Was werden Sie konkret präsentieren?

Jörg Borowycz:
Natürlich unsere Angebote im Bereich hochverfügbares DataCenter. Das sind halbe und komplette IT-Racks aber auch Flächen die Firmen exklusiv anmieten können. Unsere Idee ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer davon zu überzeugen, sich unser neues RZ einfach mal anzuschauen. So gewinnt man einen Eindruck davon, wie es in einem RZ, das nach neuesten Standards geplant und gebaut wurde aussieht – ja man kann die Sicherheit dort quasi „anfassen“. Darüber hinaus möchten wir auch mit dem Vorurteil aufräumen, dass die Nutzung eines Rechenzentrums immer teuer und deshalb nur was für “die großen Player“ ist. Die sogenannten KMU können sich diese Sicherheit heute auch leisten . . . und das sollten sie auch!

IT&MEDIA: Dann bedanke ich mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Veranstaltung.

Das Interview führte Michael Mattis, Veranstalter IT&MEDIA FUTUREcongress.

Sie finden die TMR - Telekommunikation am 22. September 2016, am Stand H10 in Bielefeld

Weitere Informationen und Kontakt:

Christina Wolf-Allweins
Marketingleitung

TMR - Telekommunikation
Mittleres Ruhrgebiet GmbH
Katharinastraße 1
44793 Bochum
Tel.: +49 (0)234 / 9 60 38 23
E-Mail: c.wolf-allweins@tmr.net

Quelle: http://www.itandmedia.de/interviews/269-warum-sich-mittelstaendler-und-kmus-dringend-mit-dem-thema-rechenzentrum-beschaeftigen-sollten-im-interview-mit-joerg-borowycz-prokurist-und-kaufm-leiter-vom-tmr.html

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