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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

Pressemeldung am 31.05.2019

Vorstand im Amt bestätigt – M-net-Chef Nelson Killius und TMR-Geschäftsführer Patrick Helmes neu im BUGLAS-Führungsteam

BUGLAS Logo

Einstimmige Wahl bei Mitgliederversammlung anläßlich Jubiläums-Sommerfest am 28. Mai in Norderstedt – Über 250 Gäste begehen „10 Jahre BUGLAS“

Bonn, 31. Mai 2019. Der Bundesverband Glasfaseranschluss e.V. (BUGLAS) setzt bei der Führungsspitze auf Kontinuitätund Verbreiterung: Die Mitgliederversammlung wählte am 28. Mai 2019 in Norderstedt wilhelm.tel-Geschäftsführer Theo Weirich für weitere zwei Jahre einstimmig zum Verbandspräsidenten. Als Vizepräsident des Verbands bestätigt wurde Net-Cologne-Geschäftsführer Timo von Lepel, Werner Rapp bleibt als Schatzmeister für die Verbandsfinanzen zuständig. Torsten Kuhle, Prokurist der MDCC Magdeburg-City-Com GmbH, wurde ebenfalls einstimmig als BUGLAS-Vorstandsmitglied wiedergewählt. Neu in den Vorstand des deutschen Glasfaserverbands berufen wurden Nelson Killius, Sprecher der M-net-Geschäftsführung, und Patrick Helmes, Geschäftsführer der in Bochum ansässigen TMR - Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet GmbH.

BUGLAS-Geschäftsführer Wolfgang Heer stellte der Mitgliederversammlung die vielfältigen Aktivitäten des Verbands in den Bereichen Interessenvertretung auf europäischer, Bundes- und Länderebene sowie Veranstaltungs-und Informationsangebote seit Jahresbeginn dar. Zentrale Themen waren dabei die bei der EU-Kommission beantragte Kabel-Fusion, die Vergabe der 5G-Frequenzen, die Novellierung von DigiNetz- und Telekommunikationsgesetz, die neuen Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Nutzung von Inhouse-Verkabelungen und zur Marktdefinition und -analyse des Zugangsmarktes, aber auch Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, die Erleichterung von Bahnkreuzungen, Verlegetechniken und Möglichkeiten für den FttH-Inhouse-Ausbau. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben sich weitere 26 Unternehmen dem BUGLAS angeschlossen, der jetzt 134 Mitglieder zählt.

Das sich anschließende und von wilhelm.tel und NOKIA unterstützte Jubiläums-Sommerfest zum 10-jährigen Bestehen des deutschen Glasfaserverbands stand unter dem Motto „Das Netzwerk für die besten Netze Deutschlands“. Zur Eröffnung des Kongressprogramms hatte Weirichden über 250 Teilnehmern neue mögliche Geschäftsfelder für die zumeist lokal und regional aktiven FttB/H-Anbieter skizziert. Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann lobte in seiner Keynote „Gigabitgesellschaft: Der Beitrag der Bundesnetzagentur“ den BUGLAS und seine Mitgliedsunternehmen, die mit ihren Glasfasernetzen von Anfang an „auf’s richtige Pferd gesetzt“ hätten. Homann erläuterte die Überlegungen der Behörde zur am Montag dieser Woche veröffentlichten Definition und Analyse des Zugangsmarktes. Hinsichtlich 5G warnte er vorüberzogenen Erwartungen hinsichtlich der tatsächlichen Implementierung.

In seinem Vortrag „What’s next for Europe in electronic communications? After the Code’s adoption“ stellte Anthony Whelan, Direktor der DG Connect der EU-Kommission, klar, dass Brüssel weiterhin auf Wettbewerb und eigenwirtschaftlichen Netzausbau setzt. Hinsichtlich des 5G-Rollouts vertrat er die Auffassung, dass lokale Marktakteure die besten Voraussetzungen beim Aufbau der benötigten small cells hätten. Im anschließenden Panel-Talk „Auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft – wo steht Deutschland?“ waren sich atene KOM-Geschäftsführer Tim Brauckmüller, GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser, WIK-Chefin Dr. Iris Henseler-Unger, Killius, von Lepelund Weirich einig, dass die Bundesnetzagentur-Entscheidung zur Nutzung bestehender Inhouse-Verkabelungen nicht von Vorteil für den weiteren FttB/H-Ausbau ist. Auch den beantragten Kabel-Merger sahen fast alle Panel-Teilnehmer kritisch.

Welche umwälzenden Möglichkeiten 5G künftig bietet, war Thema des Vortrags „5G –Future X Networks für alle“ von Dr. Wolfgang Hackenberg, Sprecher der Geschäftsführung der NOKIA Solutions and Networks, ehe Reinhard Sager, Präsident des Deutschen Landkreistags, auf die Unverzichtbarkeit des flächendeckenden Glasfaserausbaus gerade auch in den ländlichen Räumen Deutschlands einging. Denis Krechting, Prokurist der Metropolitan Cities MC GmbH, stellte ein wegweisendes Smart City-Projekt für die Metropolregion Rhein-Ruhr vor, im Anschluss erläuterte Olaf Gerwig, CEO der P3-Group, wie sich eine Crowd-basierte Asset-Bewertung für 5G-Standorte als Use Case für lokale und regionale Carrier umsetzen lässt. In einer abschließenden Talk-Runde stellten Torsten Kuhle, Prokurist der Magdeburger MDCC, willy.tel-Geschäftsführer Bernd Thielk, Emden Digital-Chef Dr. Stefan Volkmer und elementmedia-Geschäftsführer Oliver Weist überzeugend dar, warum der BUGLAS mit seiner klaren FttB/H-Fokussierung, der wirkungsvollen Interessenvertretung und den vielfältigen Angeboten für seine Mitgliederdas Netzwerk für die besten Netze Deutschlands ist.

Die abendliche traditionelle BUGLAS Fiber Night leitete der schleswig-holsteinische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Dr. Bernd Buchholz mit einer Keynote ein. Unterstützt wurde das Jubiläums-Sommerfest des deutschen Glasfaserverbands neben wilhelm.tel und NOKIA auch von der Hamburg Commercial Bank, BMA networks, Diamond, ECAD, eku Kabel & Systeme, Open Numbers, Opternus, Purtel und Zattoo.

Über den Bundesverband Glasfaseranschluss e. V. (BUGLAS):
Im BUGLAS sind aktuell 134 Unternehmen zusammengeschlossen, die in Deutschland Glasfaseranschlussnetzedirekt bis in die Gebäude beziehungsweise Haushalte (Fiber to the Building/Home, FttB/H) ausrollen und damit zukunftsgerichtete, hochleistungsfähige Kommunikationsnetze mit dedizierten Bandbreiten bis in den Gigabit pro Sekunde-Bereich errichten und betreiben. Die Mitgliedsunternehmen des Verbands versorgen rund 72 Prozent aller Glasfaserkunden (FttB/H) in Deutschland und sind damit hierzulande die Treiber beim Auf- und Ausbau einer nachhaltig leistungsfähigen Kommunikationsinfrastruktur. Der BUGLAS spricht sich für ein Glasfaser-Infrastrukturziel aus und tritt für investitionsfreundliche Rahmenbedingungen ein, in denen FttB/H-Geschäftsmodelle erfolgreich realisiert werden können.