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TMR, Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet

WAZ Bochum am 19.01.2019

Zukunftsfähig mit Gigabit-Geschwindigkeit

TMR-Geschäftsführer Patrick Helmes
TMR-Geschäftsführer Patrick Helmes

Geschäftsführer Patrick Helmes rät: „Bringen Sie Ihr Unternehmen in die digitale Zeit mit TMR Glasfaser und sichern Sie Ihre Daten im TMR Rechenzentrum.“

In Fachkreisen kennen sie die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) GmbH zwar. Ansonsten aber ist sie ein beinahe unbeschriebenes Blatt.
Ein Blick zurück: Im Zuge der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes wurde TMR Mitte der 1990er-Jahre auf Initiative mehrerer Stadtwerke und Sparkassen gegründet. Fokus war damals bereits, ein eigenes Glasfasernetz aufzubauen, um Geschäftskunden mit zukunftsfähigen Leitungen zu versorgen. Noch heute profitieren die Kommunen im mittleren Ruhrgebiet von den Gewinnen des Unternehmens, denn neben den Sparkassen Bochum und Herne sind die Stadtwerke Bochum, Hattingen, Herne und Witten sowie die AVU im Ennepe-Ruhr-Kreis Gesellschafter.

TMR verfügt über ein weitverzweigtes Glasfasernetz im Mittleren Ruhrgebiet und versorgt viele Gewerbegebiete und Gewerbeimmobilien mit hohen Bandbreiten.

Die TMR-Zentrale: Das Hauptgebäude liegt an der Katharinastraße 1 in Bochum.
Die TMR-Zentrale: Das Hauptgebäude liegt an der Katharinastraße 1 in Bochum.

Doch womit beschäftigt sich die TMR eigentlich? Ihr Geschäftsmodell beruht auf zwei Säulen: Wichtige Standbeine sind Glasfaseranbindungen von Geschäftskunden sowie das Betreiben von Rechenzentren. Vor allem aber bietet die TMR Rechenzentrumsleistungen an, neben dem Zentrum an der Oberen Stahlindustrie verfügt sie seit 2016 in Herne über ein modernes Rechenzentrum.

Die TMR baut als Betreiber von derzeit zwei Rechenzentren im mittleren Ruhrgebiet seit über 20 Jahren ein eigenes Glasfasernetz aus. Dabei stehen Geschäftskunden im Fokus. Denn der Mittelstand braucht für die eigene Zukunftsfähigkeit schnelle Datenverbindungen – und das nicht erst morgen. „Die zeitlichen Vorstellungen der Politik für den flächendeckenden Ausbau eines Glasfasernetzes sind sehr ehrgeizig, aber auch sehr motivierend. Wir sorgen dafür, dass Neuerschließungen für das Gigabit-Zeitalter vorbereitet sind“, sagt TMR Geschäftsführer Patrick Helmes. Er kam vor fast einem Jahr ins Unternehmen, war zuvor 18 Jahre lang Prokurist bei NetCologne.

Das Rechenzentrum, das die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) auf dem Areal der Herner Stadtwerke am Grenzweg betreibt, entwickelt sich besser als geplant. Das sagte TMR-Geschäftsführer Patrick Helmes bereits im August im Gespräch mit der WAZ-Redaktion. Im Rechenzentrum können Unternehmen auf dem gesicherten Gelände der Stadtwerke ihre Server mit wichtigen Daten unterbringen und vor Zugriffen schützen. Dass die Vermietung der Regalplätze schneller laufe als geplant, führt Helmes darauf zurück, „dass vor dem Hintergrund der Skandale die Datensicherheit ins Bewusstsein der Unternehmen kommt“, so Helmes. Dies gelte gerade auch für Mittelständler, die in der Vergangenheit die Sicherung ihrer Daten oft vernachlässigt hätten.

TMR Kabel
Hier laufen die Verbindungen eines modernen Rechenzentrums zusammen.

Hinzu komme, dass die Sicherung in einem Rechenzentrum inzwischen kostengünstiger sei als früher. Helmes: „Jeder Handwerksbetrieb tut gut daran, seine Daten zu schützen, denn es wird viel teurer, wenn sie verloren gehen.“

Ingesamt 2.000 Quadratmeter stehen in den beiden Zentren in Bochum und Herne zur Verfügung, die größtenteils bereits vergeben sind. Daher ist ein dritter Standort im Ennepe-Ruhr-Kreis geplant. Digitale Transformation, Industrie 4.0 oder EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) – leistungsfähige Datenverbindungen, internetgestützt oder standortvernetzend, sind die absolute Basis für alles, was schon da ist oder noch folgt. „Schon heute habe ich doch ein Riesenproblem, wenn ich mit einer Zwei-Megabit-Verbindung Daten versenden will. Aber das ist in vielen Industrie- und Gewerbegebieten die Realität“, weiß Helmes. Darum bindet TMR schon immer interessierten Firmen das eigene Glasfasernetz an oder vernetzt Standorte untereinander.

Deshalb sieht die neue Gigabit-Strategie auch etwas anders aus: Bei der Neuerschließung von Gewerbegebieten oder der Sanierung alter Industriestandorte wird Glasfaser bereits so weit verlegt, dass jeder Anlieger mit geringem Aufwand angeschlossen werden kann – ob als Neubau oder im Bestand. So werden beispielsweise historische Industriegelände zu modernen Gewerbestandorten mit zukunftsfähiger Infrastruktur.